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Die ECVET Reflector Studie

Der Mobilität kommt eine herausragende Bedeutung zu, wenn es darum geht, die wirtschaftliche und soziale Einheit Europas voranzubringen, den grenzüberschreitenden Erfahrungsaustausch zu fördern und die Herausbildung einer europäischen Identität zu beschleunigen. Das Europäische Leistungspunktesystem für die Berufliche Bildung (ECVET) setzt hier an und zielt darauf, die Mobilität von Personen in der Berufsausbildung durch Anerkennung und Transfer im Ausland erworbener Lernergebnisse zu unterstützen. ECVET ist ein System für die Akkumulation und den Transfer von Leistungspunkten in der beruflichen Aus- und Weiterbildung. Es beinhaltet die Dokumentation im Ausland erworbener Lernergebnisse und Formen der Übereinkunft zwischen nationalen und europäischen Stakeholdern der beruflichen Bildung.


Die Studie „ECVET reflector“, die im Auftrag der Europäischen Kommission im Vorfeld des ECVET-Konsultationsprozesses zwischen Dezember 2005 und Februar 2007 durchgeführt wurde, ordnet sich in den Gesamtzusammenhang der von der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament verfolgten Aktivitäten zur Erhöhung der Mobilität Auszubildender (Jugendlicher und Erwachsener) in der Phase der Berufsausbildung ein.

Aufgabe der Studie war es, zu analysieren, wie sich das europäische Kreditpunktesystem für die Erstausbildung (ECVET) – wie von der Europäischen Kommission in ihrem Konsultationspapier dargelegt – zu bestehenden Regelungen und Praktiken der Prüfung, Validierung und Zertifizierung, der Anrechnung, Übertragung und Akkumulation von Lernleistungen in den nationalen Qualifikations- und/oder Berufsbildungssystemen in Europa verhält. Ziele der Studie waren u.a.

Der Status quo und die – in vielen Ländern derzeit erhebliche – Dynamik in der Berufsbildung wurden ausgewertet, um mögliche Synergieeffekte und Hindernisse einer ECVET-Einführung herauszuarbeiten.